Mittwoch, 27. April 2016

Der perfekte Anfang

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Man man man, habe ich in den letzten Wochen gegrübelt.
Ich wollte wieder endlich einen Blog starten, aber diesmal ganz entspannt, nicht so den Trends und Leserzahlen hinterherhaschend wie früher. Das hat irgendwann bei ausbleibendem Erfolg einfach keinen Spaß mehr gemacht...

Das Layout stand mit der Zeit, ich hatte bereits angefangen an meinen Social Media Buttons zu basteln (ich als absoluter Computer Nerd *hust* brauche da gut und gerne mal etwas länger für...) und das inhaltliche Konzept entstand auch immer mehr und mehr. Ich hatte bereits eine Liste, welches Material ich noch beschaffen wollte (damit meine Fotos eben noch was hermachen) und meine "about"-Seite war ebenfalls schon geschrieben und wartete noch auf ein bisschen Verschönerung durch Fotos.



Aber wie in Herrgottsnamen schreibe ich meinen 1. Post?
Ich habe es nämlich nicht so sehr mit dem plötzlichen Start, so à la "Hier bin ich, und damit ihr mich lieb habt, bekommt ihr direkt ein Gewinnspiel/ein Rezept/eine Produktempfehlung/einen Rabattcode.

Wie also bekomme ich den perfekten ersten Post geschrieben?
Tage und Nächte habe ich gegrübelt (vorzugsweise Nächte... was mir leider auch gerne den Schlaf geraubt hat), habe einen Entwurf geschrieben, dann wieder verworfen, den nächsten geschrieben, diesen auch wieder verworfen...


So ging es einige Tage, bis mir endlich die totale Erleuchtung erschien!
Wer sagt denn, dass der Anfang perfekt sein muss, damit etwas gut wird? Stürzen wir uns nicht durch einen vermeintlich perfekten Anfang in eine Art Erwartungshaltung, die wir im Grunde nur enttäuschen können? Und wollen wir das?





Nein, ich bin lieber glücklich und fröhlich in diesem einen Moment, ohne Perfektion, dafür aber voller Vorfreude und positiver Spannung auf das, was noch kommen mag. Auf die Leser und Kommentare, auf Bloggerfreundschaften und Events, auf Produktanfragen und Kooperationen. Und falls diese Dinge nicht kommen werden, so freue ich mich trotzdem auf jeden Post den ich schreiben werden, auf jedes Rezept, Styling oder Produkt, dass ich von mir aus für euch austesten werde und ganz besonders freue ich mich auf die Entwicklung, die ich mit diesem Blog durchleben werde.

Natürlich seid ihr ganz herzlich dazu eingeladen, mir auf meinem Weg durch die Bloglandschaft zu folgen, meine kleine Welt zu erkunden und euch von meiner positiven Grundeinstellung  anstecken zu lassen. Es freut mich sehr, wenn ihr an meinem Blog Gefallen gefunden habt, aber wenn nicht, dann ist das auch nicht schlimme.
Denn obwohl jeder von uns nur einer von vielen ist, so sind wir doch ganz unterschiedlich und sollten stehts unseren eigenen Bedürfnissen und Vorlieben folgen.


Natürlich würde ich euch zu meinem Einstand gerne ein Stückchen Kuchen anbieten... da das aber nicht geht, teile ich euch zumindest das Rezept des Kuchens mit.





Für diesen leckeren und überaus einfachen Kuchen braucht ihr:
115 g Butter
200 g brauner Zucker (oder Rohrohrzucker - das gibt noch ein bisschen mehr Karamellgeschmack)
1 Ei
Das Mark von einer Vanilleschote (oder 1 TL Vanilleextrakt)
165 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
180 g Haferflocken
240 ml Himbeermarmelade

Die Zubereitung ist sehr sehr einfach. Ihr vermischt einfach alle Zutaten bis auf die Marmelade in einer Schüssel. Anschließend füllt ihr 2/3 des Teiges in eine kleine Kuchenform. Meine Springform hat einen Durchmesser von 20 cm, im Originarezept wird eine eckige Form mit den Maßen 23x23 cm verwendet.
Als nächstes verteilt ihr erst die Marmelade über dem Boden, dann bröselt ihr den restlichen Teig als Streusel darüber. Der Kuchen backt bei 180° für ca. 30 Minuten im Ofen. Bevor ihr ihn schneidet, muss er aber ganz abkühlen! Und keine Angst, es ist vollkommen normal, dass der Kuchen etwas laberig ist, wenn er aus dem Ofen kommt - das legt sich beim Abkühlen.

Wem das Rezept vielleicht bekannt vorkommt - das kann gut sein, denn es stammt aus dem Backbuch "Backen mit Love" einer ganz lieben Bloggerin. Andrea wohnt in ihrem rosa Haus und begeistert mich immer wieder mit ihren tollen Ideen. Auch wenn ich weiß, dass ICH nie so wohnen könnte, macht es doch Spaß ihr zuzusehen :)

Was ich an dem Kuchen auch gerne mag - er eigenet sich toll für unterwegs. Praktischerweise wurde es an dem Tag, als ich den Kuchen morgens noch gebacken habe, noch recht sonnig (der erste Anflug von Sommer!) und so packte ich den Kuchen ein, fuhr mit meinem Schatz nach der Arbeit zum Stadtpark und wir haben den Kuchen dort genossen. In aller Spontaneität habe ich nur leider die Kamera vergessen... aber was solls.
Ich reiche die Himbeer Haferflocken Ecken daher noch bei tastesheriff bei #ichbacksmir ein. Da ist das aktuelle Thema: Das perfekte Backrezept zum Mitnehmen. Na, wenn die Ecken da nicht reinpassen weiß ich auch nicht :)

So, das war nun sehr viel Input für den Anfang... kaum zu glauben, dass mir erst garnichts einfallen wollte!

Liebe Grüße,
Daniela

Kommentare:

  1. Herzlich Willkommen und toll, dass du dabei bist!
    Dein Rezept klingt super!

    Liebste Grüße, Claretti

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  2. Liebe Daniela,

    es freut mich sehr zu sehen, dass es wieder jemand gewagt hat in die Bloggerwelt einzutauchen. Auch mein Blog besteht jetzt gerade erst mal einen guten Monat und ich liebe es schon jetzt zu bloggen.
    Du hast einen schönen Start gewählt, denn dein Kuchen sieht ganz toll aus. Vor allem gefällt mir der Haferflockenanteil, denn ich liebe die Vielseitigkeit von Haferflocken einfach.

    Mach weiter so!
    Viele Grüße,
    Alina von Breakfast-Lullaby

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    1. Liebe Alina,

      ich danke dir herzlichst für deinen lieben Kommentar! Ich mag Haferflocken im Gebäck auch wirklich sehr gerne, weil ich auch auf Mehl verzichten möchte. Außerdem mag ich den Geschmack so gerne :)

      Liebste Grüße,
      Daniela

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